Inspiration

Interview mit Shel Pink, Gründerin von SpaRitual

Nicht nur Bio-Produkte erleben eine immer grössere Verbreitung. Die Kundinnen von Instituten und Spas legen vermehrt Wert auf Nachhaltigkeit. SpaRitual verspricht 100% vegane Produkte. Shel Pink, Gründerin der Marke, verrät im Gespräch mehr über die Hintergründe.

Was unterscheidet SpaRitual von anderen Produkten?

Die Philosophie von SpaRitual enstammt dem Prinzip von “Slow Beauty”. Mit entspannenden Ritualen und guten Produkten, die frei von agressiven Chemikalien sind, wollen wie die Schönheit von innen fördern. Wir setzen auf die Kraft der Mediation, anstatt mit Nadeln das Gesicht zu bearbeiten. Für einen strahlenden Teint sind nicht immer Fruchtsäurepeelings notwenig – auch regelmässige Massagen erhöhen die Durchblutung und erzeugen so das gleiche Ergebnis. Jede unserer Linien besteht aus Körperpflegeprodukten mit speziellem Duft und einer Palette moderner, hochwertiger Nagellackfarben. Die Inhaltstoffe unserer Körperpflegeprodukte stammen zu einem hohen Anteil aus biologischem Anbau und aus dem fairen Handel. Sie sind frei von Parabenen, Mineralöl und Sulfaten. Unsere Nagelprodukte verzichten zudem auf Toloul, Formaldehyd, Kampfer und Weichmacher.

An welchen Kundenkreis richtet sich SpaRitual?

Die Zielgruppe lässt sich mehr über die persönliche Einstellung als über demografische Gesichtspunkte definieren. SpaRitual spricht vor allem Menschen an, die auf ein nachhaltiges und gesundes Leben wert legen.

Wie wurde die Idee einer rein veganen Wellness-Serie geboren?

Als wir die Marke entwickelten, stand nicht nur das Wohlbefinden im Vordergrund, sondern auch die Philosophie des Mitgefühls. Wir haben nach Alternativen zu tierischen Inhaltstoffen geforscht, weil wir keinen Grund für tierische Inhaltstoffe in Pflegeprodukten sehen.

Welche Hürden waren bei der Entwicklung und Herstellung der Produkte zu überwinden?

Unsere Marke entstand, noch bevor das Thema Nachhaltigkeit grosse Bedeutung hatte. Zu Beginn zweifelten die Leute an der Philosophie, weil sie dachten, “going green” wäre nur ein flüchtiger Trend. Ich wusste, dass es genug Menschen gibt, die nach einem ganzheitlichen, nachhatligen Prinzip leben wollten. Ausserdem hatten wir anfangs Schwierigkeiten Lieferanten zu finden, deren Ware unseren Standards gerecht wurde. So wollten wir für unsere Verpackung die FSC-Zertifizierung nutzen. Da wir niemanden finden konnten,der darüber verfügte, baten wir einen unsere Partner, sich zertifizieren zu lassen.